WFV-Pokal 1. Runde

FC Ostrach – SV Kehlen am Samstag den 30.07.2016 um 15:00 Uhr

In der ersten Runde des WFV-Pokal treffen die Zebras auf den

Ligakonkurrenten SV Kehlen.

Sicherlich eine interessante Partie um den derzeitigen Leistungsstand zu ermitteln. Zwei Wochen vor Rundenbeginn gilt es für die Topalusic-Elf ihren ersten Härtetest zu bestehen. Mit dem SV Kehlen kommt ein Team nach Ostrach, dass in der vergangenen Saison den Klassenerhalt erst im letzten Spiel realisieren konnte. Man kann davon ausgehen, dass beide Mannschaften auch in der kommenden Landesligajahr im hinteren Bereich der Tabelle zu finden sind. Mehr zu wollen, wäre sicherlich zu vermessen. Die Schwarz-Weißen haben eine harte Vorbereitung hinter sich. Nun will man den Feinschliff holen um für den Saisonstart gewappnet zu sein. Verzichten muss Trainer Topalusic auf Simon Kober und Ladislav Varady beide sind im Urlaub, dazu sind Simon Fischer und Dieter Styben angeschlagen. Bei Agim Rahmani sieht es sehr schlecht aus. Er zog sich beim Testspiel in Laiz ein Kreuzbandriss im Knie zu und wird für den Rest des Jahres ausfallen. Trotz der personellen Probleme will Trainer Miro Topalusic gewinnen und in die nächste Runde einziehen. „Für uns ist es die beste Möglichkeit auf starke Gegner zu treffen und weiter zu testen“ In der nächsten Runde würde man beim SV Oberzell antreten müssen.

Die Pause hat ein Ende...

Testspielergebnisse

FC Ostrach I - FC Überlingen 4:2

FC Ostrach II – SG Ebersbach-Blönried 0:2

Der Saisonstart beschert einen Aufsteiger...

Die Zebras empfangen zum Saisonstart den Meister der Bezirksliga Bodensee, den TSV Eschach. Keine leichte Aufgabe für die Topalusic-Elf.

Oberzell sz Einige neue Regeln und ein Saisonstart am Freitag, 12. August um 18.30 Uhr mit dem Derby zwischen dem FV Ravensburg II und dem SV Weingarten. Das hat der Staffeltag der Fußball-Landesliga, der unter der Leitung von Staffelleiter Andreas Schele am 15. Juli im Sportheim des SV Oberzell stattfand, ergeben.

Die „Notbremse“ wird in Zukunft für noch mehr Gesprächsstoff sorgen. Der Grund: Der Schiedsrichter hat jetzt die Möglichkeit, bei einer Notbremse im Strafraum nur eine Gelbe Karte zu zeigen, wenn der Angriff des Abwehrspielers dem Ball galt. Eine Reaktion auf das immer wieder heiß diskutierte Thema Dreifachbestrafung – bisher hatte die Notbremse im Strafraum ja zwingend Strafstoß, Platzverweis und Sperre zur Folge.

Also: Hält, stößt, tritt der Abwehrspieler den Angreifer im Strafraum und verhindert so eine Torchance, bleibt Rot die Konsequenz. „Wenn die Aktion des Abwehrspielers oder des Torwarts aber erkennbar ballorientiert ist, gibt’s nur Gelb“, erklärte Stephan Gerster, stellvertretender Vorsitzender des Verbands-Schiedsrichterausschusses beim WFV. Gerster gibt gleichzeitig zu: „Das macht es für die Schiedsrichter nicht einfacher.“ Achtung: Außerhalb des Strafraums bleibt alles beim Alten - jede Notbremse hat hier die Rote Karte zur Folge, auch wenn der die Aktion des Abwehrspielers dem Ball galt.

Anspiel nach hinten erlaubt

Stephan Gerster stellte den Vereinsvertretern beim Landesliga-Staffeltag noch weitere Regeländerungen vor. Eine war schon bei der Europameisterschaft zu Beginn jedes Spiels zu sehen: Der Ball darf beim Anspiel jetzt auch nach hinten gespielt werden. Außerdem haben die Regelhüter klargestellt, wie viele Spieler mindestens auf dem Platz sein müssen: Ein Spiel wird nicht angepfiffen oder fortgesetzt, wenn ein Team weniger als sieben Spieler hat. Und der Torhüter darf in Zukunft wieder eine Schirmmütze aufsetzen.

Auch die Ausführung von Strafstößen wird neu definiert. Ein Spieler darf zwar noch beim Anlaufen verzögern, er darf aber nicht mehr komplett abstoppen. Wenn doch, gibt es eine Gelbe Karte für den Elfmeterschützen und indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft. Was komplett abstoppen heißt, definierte Stephan Gerster so: „Wenn das Standbein neben dem Ball ist, darf der Elfmeterschütze nicht mehr unterbrechen.“

Außerdem gibt´s jetzt auch das Tor mit der Socke: Ein Spieler darf ab sofort bis zur nächsten Spielunterbrechung weiterspielen, wenn er einen Schuh verloren hat. „Natürlich auf eigenes Risiko“, lachte Gerster. „Das kann ja auch ziemlich schmerzhaft werden ohne Schuh.“

Härter bestraft werden ab jetzt auf dem Spielberichtsbogen aufgeführte Teamoffizielle, Auswechselspieler und des Platzes verwiesene Spieler, die das Spielfeld entern und ins Spiel eingreifen. Klingt kurios, ist aber eine Reaktion auf reale Vorfälle. Stephan Gerster hatte auf Video den Einwechselspieler dabei, der vom Warmmachen neben dem Tor mal eben auf die Torlinie sprintet, um einen Treffer zu verhindern.

Es gibt also einige Neuerungen, auf die sich Spieler, Trainer, Offizielle und Zuschauer für die Saison 2016/17 einstellen müssen – natürlich auch in der Landesliga Staffel IV Die beginnt am zweiten Augustwochenende, geht nach dem letzten Novemberwochenende in die Winterpause, startet am ersten Märzwochenende ins neue Fußballjahr und hat am 3. Juni 2017 um 15.30 Uhr ihr Finale. Andreas Schele – alter und nach einstimmiger Entlastung und Wiederwahl auch neuer Staffelleiter – hat einen Spieltag unter der Woche am Mittwoch, 31. August angesetzt.

16 Teams treten gegeneinander an. Im Gegensatz zur vergangenen Saison (17 Mannschaften) gibt es keinen verschärften Abstieg. Neu sind Verbandsliga-Absteiger TSG Balingen II und die Aufsteiger TSV Harthausen/Scher (Meister Bezirksliga Zollern), SF Schwendi (Meister Bezirksliga Riß), SV Uttenweiler (Meister Bezirksliga Donau) und TSV Eschach (Meister Bezirksliga Bodensee).

In seinem Rückblick auf die Saison 2015/16 zog Andreas Schele eine positive Bilanz: Nur zwei Mal – Ende November und Anfang März – gab’s wetterbedingt Probleme. Spiele mussten zum Teil sehr kurzfristig abgesagt werden. In Sachen Fairness blieb alles im Rahmen: Während der Staffelleiter bei Gelben und Gelb-Roten Karten einen Anstieg vermeldete, ging die Zahl der roten Karten um fast ein Drittel auf 23 zurück. Tore fielen deutlich mehr als in der Spielzeit 2014/15: Der Schnitt schnellte auf fast vier pro Spiel nach oben. Weilers Torjäger Kevin Bentele war mit 38 Treffern absoluter Spitzenreiter.

Ulrich Probst, Mitglied des Verbandsspielausschusses, wies darauf hin, dass die Spieler-Legitimation ab dieser Saison überbezirklich nur über „Pass online“ stattfindet: „Die Vereine sollen von jedem Spieler ein Portrait im System hochladen, gerne auch im Trikot.“ Pässe mittragen, von der ersten zur zweiten Mannschaft umsortieren – das soll der Vergangenheit angehören. Achtung: Die Offiziellen waren sich einig, dass das noch nicht für den Verbandspokal gilt. Und eine Neuerung zum Schluss: In der Landesliga Staffel IV muss sich in Zukunft wieder das Heimteam bei der Trikotwahl den Gästen anpassen. Also: Sind die Trikots farblich zu ähnlich, muss der gastgebende Verein aufs Ersatztrikot wechseln. Diese Regel hatten die Vereine per Mehrheitsbeschluss vor einigen Jahren umgedreht.

Im Elfmeterschiessen unglücklich verloren...

Einen starken 2. Platz erreichte die Topalusic-Elf beim Jubiläumsturnier der türkischen Mannschaft von Sigmaringen. Im ersten Spiel schlug man den SV Sigmaringen mit 3:0. Danach wurde auch der TSV Rulfingen mit 6:0 besiegt. Im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Finale musste auch der SC Pfullendorf kleinbeigeben und mit 1:2 die Segel streichen. Im Finale traf man auf den TSV Berg. Nach torlosen Spiel, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Dabei hatte der Verbandsligist die besseren Nerven und konnte das Schießen für sich entscheiden.

Stürmer Eugen Michel holte sich mit sechs Treffern die Torjägerkanone!

Trainer Miro Topalusic war mit den Leistungen seiner Mannen zufrieden.

Das Einlagespiel, dass die Zebras am Samstag gegen den FC Laiz zu spielen hatte, konnte man ebenfalls mit 7:1 gewinnen.

Relegations-Finalspiel zur Kreisliga A in Mengen

FC Ostrach II – FV Weithart 1:3 (1:1)

Leider hat es am Ende nicht gereicht. Im entscheidenen Finalspiel in der Relegation mussten sich die Zebrafohlen dem FV Weithart mit 1:3 beugen.

Beide Mannschaften hatten ihren Fanblock am Start, die die Spieler permanent anfeuerten und so der Begegnung zu einer tollen Stimmung verhalf.

Vor fast 900 Zuschauer begannen beide Team zuerst verhalten. Zuviel stand für beide Mannschaften auf dem Spiel. Für den leicht favorisierten FV Weithart mehr als für die Irmler-Elf. Trotzdem klingelte es nach sechs Minuten im FCO-Kasten. Nachdem sich die Ostracher Abwehr nicht einig war, schaltete Gregor Knäpple am schnellstens und netzte eiskalt ein. Die Buchbühlkicker waren aber nicht geschockt und wollten den schnellen Ausgleich. Mit langen Bällen sollte die Abwehr um Oldie Michael Eberhard überwunden werden. Diese war aber gut organisiert und hatte auch, bei einigen Situationen, das Glück auf ihrer Seite. Der Ausgleich fiel aber trotzdem. Einen langen Ball konnte "Pille" Brändle gerade noch an die Latte lenken, den zurückspringenden Ball verwertete aber Lukas Stützle zum verdienten 1:1(34.). Hätte derselbe Spieler nur drei Minuten sein Kopfball besser platziert, wer weiß wie die Partie dann gelaufen wäre. So konnte Brändle aber retten und hielt sein Team im Spiel. Der FV Weithart blieb aber stets gefährlich, auch weil die sonst sichere FCO-Abwehr ungewohnte Schwächen zeigte. Trotz einiger guten Ansätze fiel kein Treffer mehr bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel wollten die Buchbühlkicker unbedingt den Führungstreffer. Dieser fiel aber für den Vertreter der Kreisliga A. Nach einem schnellen Konter über die rechte Seite war es wiederum Gregor Knäpple der seine Farben, mit einem satten Schuss ins kurze Eck, in Front bringt(51.).  Ostrach drängte auf den neuerlichen Ausgleich, doch zwingende Chancen blieben aus. Lediglich die Möglichkeiten von Nikolai Münsch der knapp drüber köpfte und Freddy Benz, dessen Schuss dann doch zu harmlos war, waren zu verzeichnen. Besser machte es die Kiertucki-Elf. Gregor Knäpple mit seinem dritten Treffer traf die Schwarz-Weißen ins Mark(78.) und krönte sich dadurch zur Schlüsselfigur der Partie. Die rote Karte für Nicolai Münsch ,nach einer Notbremse, beendete schließlich die Aufstiegsträume der Fohlen. Obwohl viel auf dem Spiel stand, war die Partie sehr fair und auch nachdem Spiel gingen die Spieler und Fans friedlich auseinander. Gratulation an den FV Weithart für den Klassenerhalt

 

Ein großer Dank geht an das Organisationteam des Fan-Block C13 Stefan Hornstein und Marco Küchler. Bei beiden Partien standen die zahlreichen Fans stets hinter der Mannschaft und trieben die Irmler-Elf mit orginellen Fangesänge nach Vorne. Man sieht der Verein lebt und steht zusammen.

Somit endete die tolle Saison für die Zweite Mannschaft zwar nicht mit einem Happyend, trotzdem können die Mannen vom Trainerduo Irmler/Ostermaier auf die gezeigten Leistungen sehr stolz sein.

 

 

Der erste Schritt ist gemacht..die Fohlen stehen im Finalspiel gegen den FV Weithart..

Sieg im Elfmeterschiessen für die Zebra-Fohlen...

die Nacht war laaaaaang...

FC Laiz II – FC Ostrach II 1:4 n.E (0:0)

Der Jubel war groß...Das Glück war am Ende auf der Seite der Schwarz-Weißen. Die Atmospähre, herbeigeführt durch die tollen Fans der Buchbühlkicker war super, das Wetter nicht minder und die Oranisation des FC Krauchenwies(bis auf das fehlende Hefebier) war hervorragend.

In einer stets spannenden Begegnung waren die großen Tormöglichkeiten eher Mangelware. Die knapp 600 Zuschauer sahen eine starke Laizer Mannschaft in der ersten Hälfte, die mit Distanzschüssen versuchten zum Torerfolg zu kommen. Leider zielten die Grünen zu ungenau. Die größte Möglichkeit der Laizer hatte Julian-Joe Götz. Nach einem tollen Pass in die Schnittstelle stand er plötzlich allein vor Alex Ruess. Dieser verkürzte aber geschickt den Winkel und parierte. Der Ball kam aber nochmals zum Laizer Stürmer, der im liegen aber den Ball am Tor vorbeischoss. Glück für die Fohlen. In der zweiten Hälfte dann ein anderes Bild. Die Irmler-Elf stand nun besser und spielte kombinationssicherer als in der ersten Halbzeit.

Das Team von Oldie Manuel Kovacic kam dadurch nur noch selten vor das Tor der Ostracher. Meistens spielte sich das Geschehen vor dem Tor von Sebastian Malik ab. In der 65. Minute der scheinbare Führungstreffer für die Zebras durch Nico Pialoudis. Schiedsrichter Marc Falk entschied aber auf Abseitsstellung. Nur fünf Minuten später prüfte wieder Pialoudis den Laizer Schlussmann. Dieser wehrte den Ball aber zur Ecke ab. Ostrach versuchte mit allen Mitteln die Verlängerung zu vermeiden, doch am Ende blieb es beim Unentschieden. Die Extraspielzeit war eine ausgeglichene Sache. Beide Teams hatten den Führungstreffer auf dem Fuss. Doch weder Christian Palumbo, der Ruess prüfte, noch Nicolai Münsch, der mit einem Kopfball an Malik scheiterte, gelang die Entscheidung. So mußte das Elfmeterschiessen her. Ostrach hatte dabei die besseren Nerven und konnte so die Partie für sich entscheiden. Durch diesen Erfolg kommt es nun zum Showdown gegen den FV Weithart. Was sich viele in der Winterpause heimlich gewünscht hatten wird nun Realität. Nun will man den Schwung des Sieges mitnehmen und den Nachbarn an seine Grenzen bringen. Im FCO-Lager freuen sich alle auf ein erneutes Relegationsfest...

Übrigens gab es anschließend im FCK-Vereinsheim doch noch Hefebier ohne Ende!!!!