Es soll derzeit einfach nicht sein..

FC Ostrach I – FV Olympia Laupheim 0:1(0:0)                                          

Der FC Ostrach bleibt in der Fußball-Landesliga mit dem Rücken zur Wand. Gegen den Spitzenreiter FV Olympia Laupheim gab es am Samstagabend die eigentlich erwartete, einkalkulierte, aber trotzdem am Ende schmerzhafte Niederlage vor 300 Zuschauern im Ostracher Buchbühlstadion. Simon Dilger erzielte für die Olympia beim 1:0-Erfolg (Halbzeit: 0:0) der Gäste das Tor des Tages. Natürlich erspielte sich Laupheim über 90 Minuten die besseren Chancen und der FC Ostrach hatte es vor allem dem an diesem Abend besten Mann auf Ostracher Seite, Thomas Löffler, zu verdanken, dass es lange beim torlosen Remis blieb. In Abschnitt eins rettete er einmal bei einem Kopfball von Jonas Dress nach einer Ecke in höchster Not auf der Linie mit einem blitzartigen Reflex (27.), dann parierte er einen Schuss von Hammerschmied (35.). Und auch im zweiten Abschnitt stand der beste Ostracher zwischen den Pfosten. Während Laupheim die Lücke im Ostracher Abwehrverbund suchte, hielt Löffler, was zu halten war und hatte auch in einer Situation Glück, als er nach einem Pass eines Mitspielers auf ihn, den Ball annahm, ihm das Spielgerät leicht versprang und er es in die Hände nahm. Laupheim forderte berechtigterweise indirekten Freistoß wegen eines Rückpasses, doch Schiedsrichter Deiss pfiff nicht (54.). Ebensowenig als Laupheim nach einem Zweikampf im Strafraum Elfmeter forderte. Doch auch hier lag der Referee richtig, nicht zu pfeifen (57.). Dass dann trotzdem das Siegtor für Laupheim fiel lag daran, dass das neu formierte Ostracher Innenverteidgerduo Hornstein/Riegger - Johannes Irmler musste seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Altheim-Spiel absitzen - zu weit auseinanderstand und auch im Mittelgfeld Unordnung herrschte, der Pass in die Tiefe kam, Dilger ließ Löffler keine Chance - 0:1 (68.). Schmerzhaft war die Niederlage für die Gastgeber deshalb, weil es ihnen fast 90 Minuten gelang, die Räume der Gäste zuzustellen. Nur vereinzelt fiel dem designierten Meister etwas ein, um den Beton zu durchbrechen, den die Zebras im eigenen Stadion anrührten. Natürlich hatte der Spitzenreiter mehr vom Spiel, gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und vereinzelt erinnerte es taktisch eher an Handball, denn an Fußball. Wie an einem Kreis spielten sich die Laupheimer die Bälle zu, der „tödliche Pass“, die geniale Aktion in die Spitze der Laupheimer, fehlte aber. „Ich glaube schon, dass der Sieg hochverdient war“, sagte Laupheims Trainer Hubertus Fundel nach der Partie zurecht. „Ostrach hatte ja über 90 Minuten gesehen keine einzige Chance“, meinte Fundel weiter. „Ich bin zufrieden, dass wir hier drei Punkte geholt haben“, sagte Fundel, der einräumte, dass Ostrach der erwartet schwere Gegner gewesen sei. Gleichwohl wehrte Fundel jede Art von Glückwünschen ab. „Wir haben noch vier Spiele zu spielen. Wir sind noch nicht Meister. Wir schauen von Spiel zu Spiel.“ Das tut auch sein Gegenüber, Ostrachs Timo Reutter. Auch er war nicht unzufrieden, vor allem deshalb, weil sich seine Mannschaft über 90 Minuten vor allem in der Defensive stabil präsentiert hatte, gut stand. Zwar verweigerte sie an diesem Tag dem Gegner das Spiel, aber das „Spielen“ - so wurde während der 90 Minuten deutlich - war ja auch nicht das Ziel am Samstagabend. „Eigentlich bin ich mit der Partie zufrieden“, sagte Reutter. Entsprechend baute der Coach seine Mannschaft nach dem Schlusspfiff auch gleich wieder auf, richtete den Fokus auf die nächsten Spiele. „Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen. Wir haben natürlich jetzt drei wichtige Spiele vor der Brust, die wir gewinnen müssen. Aber, wie gesagt, ich glaube: Wir schaffen das noch.“

1. Riesenkickerturnier

Anlässlich des 48. Yokohama-Cup vom 19.-21.05.2018 in Ostrach, wurde am Freitag das 1. Riesenkickerturnier durchgeführt.
Alle Teams, die vielen Zuschauer, die Organisatoren und Helfer des FCO hatten hierbei einen riesen Spaß. 

Die Mannschaften haben sich Gedanken gemacht, wie sie sich die Krone des Gauditurniers aufsetzen können. Mit eigens entworfenen Trikots oder Verkleidung ging es auf Torejagd. Zum Puplikumsliebling avancierten  die  Teilnehmerinnen von 1. FC Seitenstecher.

In einem spannendem und fairen Turnierverlauf holte sich letztendlich Arminia Biergefällts den Pott.

Vielen Dank an alle Mannschaften und Helfer. Wir sagen jetzt schon - bis zum nächsten Jahr.

 

Die Platzierungen
1 Arminia Biergefällts

2. Tegos II

3. AH Ostrach/Weithart

4. Harald Kugler Gabelstaplerservice

5. Wimatec

6. FC Kienle kickende Ingenieure

7. Tegos I

8. Mütter ohne Brust

9. Kromfiaßler

10. 1. FC Seitenstecher

 

 

 

 

 

 

 

Erneut kein Heimsieg...

FC Ostrach I - FV Altheim 0:1(0:1)

Der FV Altheim hat am Samstagabend das Donau-Derby in der Fußball-Landesliga beim FC Ostrach mit 1:0 (1:0) gewonnen und sich zum einen für die 0:1-Niederlage im Hinspiel revanchiert und zum anderen mit nun 38 Punkten einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Der FC Ostrach, der das Spiel nach zwei Platzverweisen zu neunt beendete, muss weiter um den Klassenerhalt bangen und liegt mit einem Punkt Vorsprung vor dem vermeintlichen Relegationsrang, Platz zwölf. Das Tor des Tages in einem Spiel mit zweimal Gelb-Rot und 13 Gelben Karten, erzielte der seit Wochen in bestechender Form spielende Stefan Münst bereits nach neun Minuten.

Der FV Altheim erwischt den besseren Start. Über beide Außen macht der Aufsteiger Druck, Geiselhart über rechts, Schrode über links, meistens jedenfalls - zwischendurch tauschen sie auch die Seiten und rochieren - stellen ihre Gegenspieler - auf der linken Ostracher Abwehrseite Rothmund, auf rechts Luib - vor eine schwer zu lösende Aufgabe - zumindest in Abschnitt eins. Zwar trotzt Rothmund mit seiner Schnelligkeit oft genug Geiselhart, aber dennoch gibt Altheims spielender Abteilungsleiter viele Impulse.

Früh steht es 1:0 für die Gäste. Nach neun Minuten geht Schrode nach einem Gulde-Zuspiel auf der linken Seite durch, entwischt Johannes Irmler, der aus dem Zentrum herausgerückt war, nachdem Außenverteidiger Luib nicht rechtzeitig von einem Offensivausflug zurückgekehrt war. Schrode passt halbhoch nach innen, Münst ist schneller als Hornstein, springt in den Ball und drückt das Spielgerät am überraschten Löffler vorbei ins Tor (9.). Es folgt in Halbzeit eins sehr viel Leerlauf auf beiden Seiten.

Altheim ist am gefährlichsten bei ein, zwei Schrode-Freistößen, Ostrach eigentlich überhaupt nicht. Nur einmal zieht Eisele am langen Eck vorbei (31.). Zwei Minuten später Teil eins des Ostracher Gelb-Rot-Dramas an diesem Abend: Gregor Knäpple verliert den Ball vorne, lässt gegen Fabian Springer den Fuß stehen, der stolpert über das Bein, Schiri Karaüc, bekannt für einen eher lockeren Umgang mit Karten - er hat Knäpple bereits verwarnt - zieht Gelb-Rot (33.).

„Er hat mich getroffen und wenn er Gelb hat...“, wird der regionalligaerfahrene Fabian Springer (SC Pfullendorf, SSV Reutlingen) nach dem Spiel sagen. Platzverweis der Marke. harte Entscheidung, muss man nicht, kann man aber geben.

Aus der Pause kommen elf - unverständlich - ängstlich-zögerliche Altheimer und zehn Jetzt-erst-recht-Ostracher. Nach Vorarbeit Michel und Zimmermann, die mit dem ein einziges Mal unsortiert wirkenden Reuter, der durch seinen Fünfmeterraum geistert, „Such’s Balli“ spielen, kommt Christian Luib aus fünf Metern frei zum Abschluss, drischt das Leder aber drüber (53.). Altheim ist seinerseits zu zögerlich bei Kontern, spielt diese nicht klar aus, trotz Überzahl. Dann pariert Löffler einen Schrode-Freistoß (70.). Altheim zieht sich nun viel zu weit zurück, spielt seine durchaus vorhandenen Kontersituationen nicht sauber aus. Folglich hat Ostrach die nächste Chance. Der eingewechselte Varady, der zu gefallen weiß, zieht ab, der Ball wird abgefälscht, geht an den Pfosten, Luib will sich schon nach draußen orientieren, sieht aber Michel kommen, der das Leder nicht sauber nach innen spielt, sondern Luib förmlich abschießt (72.). Drei Minuten später haben die Altheimer die Entscheidung auf dem Silbertablett. Geiselhart setzt sich über rechts durch, dribbelt in den Strafraum und wird von hinten von Rothmund zu Fall gebracht. Richtige Entscheidung: Elfmeter. Gegen Ochsenhausen hatte Reck zum zwischenzeitlichen 1:3 verwandelt, doch der - in Ostrach eingewechselt - überlässt Schrode, der den Ball an den Pfosten nagelt (75.). Ostrach gibt sich nicht auf, Altheim bleibt zu ängstlich. Selbst gegen neun Gegner. Denn fünf Minuten vor dem Ende muss Irmler runter. In der ersten Halbzeit gelbbelastet führt eine Kommunikation mit Schiedsrichter Tolga Karaüc zu Gelb-Rot, bei einem eigenen Freistoß. Er habe nur gesagt: Lass uns jetzt halt Fußball spielen, wird Irmler seine Aussage schildern. Ein Zitat, das von Altheimer Seite nach dem Spiel bestätigt wird. Karaüc betrachtet das wohl als zu großen Eingriff in seine Kompetenzen hinsichtlich der Spielführung und schickt Irmler zum Duschen (85.).                                                                                              Zuvor hatte er auch den am Samstag als (Einwechselspieler-)Trainer agierenden Simon Kober aus dem Ostracher Coachingduo - Timo Reutter weilte aus beruflichen Gründen in Norwegen - hinter die Bande geschickt. Doch zu neunt haben die Ostracher die wohl beste Chance zum Ausgleich, als Eugen Michel auf Simon Fischer zurücklegt, doch der von der Strafraumgrenze den Ball in den Abendhimmel jagt (88.).

 

 

SV Oggelshausen - FC Ostrach II 0:2(0:1)

Einen wichtigen Sieg landeten die Fohlen in Oggelshausen. Eine starke Abwehrleistung bildete die Grundlage für diesen letztendlich verdienten Erfolg. Mit diesen drei Punkten steht die Müller-Elf weiterhin auf dem 2. Platz. Die Tore erzielten Stefan Andelfinger und Freddy Benz